Ausstellung | Petra Maria Mühl | Übergänge

Übergänge bedeuten Veränderung, Abschiednehmen von Vertrautem auf unserem Lebensweg. Petra Maria Mühl gestaltet mit Malerei, Fotografie, Video und Objekt Resonanzräume im Spannungsfeld von Natur und Vergänglichkeit. Rosen tauchen in Wachs und im Licht wieder auf, WegKreuze markieren unsere Lebensabschnitte, Baumkronen wurzeln, Blutadern zeichnen über den Tod hinaus: Alles ist unsichtbar miteinander verknüpft. Unser Leben spiegelt sich im Fluss der Lethe, der Göttin des Vergessens. Nichts bleibt, wie es einmal war.

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Zu der Künstlerin:  

Petra Maria Mühl, aufgewachsen in einem Dorf am Rhein und dem magischen Dorf aus den Erzählungen ihrer böhmischen Großmutter, wandelte zwischen phantastischen Welten und Geschichten über das, was noch erinnert werden kann.

Die Künstlerin, 1965 in Hannover geboren, begeisterte sich früh für Kino, Theater und Konzerte. Ihre Studienzeit begann an den Theaterwerkstätten der Bühnen der Stadt Bonn, dort entwickelte sich ihre Ästhetik für Bühnenbild, danach studierte sie rheinaufwärts an der SFG in Basel (Schweiz) Grundlagen der Gestaltung & Farbe.

Mit dem Studium der Freien Kunst mit Schwerpunkt Dreidimensionales Bild an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main schloss sie ihre künstlerische Ausbildung ab. 

Im In- und Ausland ist sie mit zahlreichen Ausstellungen präsent und ihre Werke sind in öffentlichen und privaten Sammlungen vertreten. Immer wieder geht sie auf Studienreisen, vor allem nach Italien.

Seit den letzten zehn Jahren gehören jährliche Klosteraufenthalte in Stille, Meditation und Exerzitien mit intensiven Verbindungen zwischen Kunst und Natur zu ihrem Schaffensprozess. Ihre Installationen und Objekte entstehen wie eine eigene Sprache, erzählen Geschichten, gehen in Resonanz mit den Schauenden und eröffnen Gedächtnis-Räume. Petra Maria Mühl lebt und arbeitet in Offenbach am Main (Rumpenheim).

Vernissage: So | 30.08.2026 | 15:30

Ausstellungdauer: 30.08. – 27.09.2026

Öffnungszeiten: Do, Sa, So 15 – 18 Uhr und nach Vereinbarung

Ort: Kulturpavillon Friedhof Fechenheim, Steinäckerstr.13, 60386 Frankfurt

weitere Werke:

Schaufenster-Galerie | ehemaliger Hochbunker Gründenseestraße 6